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Warum nicht in die USA versenden?

Über die EU und Bürokratismus jammern ist in, aber warum eigentlich? Wir versenden nach UK, Österreich, Italien, Dänemark und andere Länder einfach per Post. Ist etwas teurer als in Deutschland, aber genau so einfach. Briefmarke drauf und ab geht die Post.

Nicht ganz so einfach ist der Versand in die USA. Jede Sendung in die USA, die Kosmetik oder Nahrungsmitten in jeder denkbaren Form enthält, muss bei dem US-Zoll angemeldet werden. Das geht über die FDA, die alles regelt was rein + raus geht und so die Usa wirksam vor Bioterrorismus schützt.  Für jede Sendung in die USA erhält man, nach erfolgter Anmeldung, gegebenenfalls einen Code, der gut sichtbar und lesbar auf dem Paket angebracht werden muss. Soweit, so gut, der DHL bietet ein sehr gutes Dokument zum Download, wie das im Detail funktioniert. Problematischer wird es erstmals bei den Angaben, die da gemacht werden müssen. Der Hersteller und der Versender müssen als Firmen bei der FDA registriert sein. Das ist zwar noch kostenlos möglich. Aber ab da wirds teuer: Für jeden gewerblichen Versand in die USA muss der Versender einen Ansprechpartner in den USA benennen. DHL versendet für 3,45 oder 8,95 Euro, und sagt: mach selber. TNT oder FedEx sagen: machen wir, wir haben einen Agenten da, kostet ab 70 Euro. Internet sagt: Gründe einen Betrieb in NYC, kaufe Agenten bei uns, kostet ab 2.000 € im Jahr. Amazon sagt: Versand durch Amazon in den USA, kostet dich nix mehr als DHL-Versand, den US-Agenten stellen wir, aber du versendest NUR mit Amazon.
Und nun zu den Produkten selber. Es ist ja nicht so, dass wir unsere in Europa erfolgreichen Produkte einfach so wie sie sind nach usa senden dürfen. Als erstes sind englische Etiketten erforderlich, die den Anforderungen der FDA für die jeweilige Kategorie entsprechen. Zur Kategorisierung gibt es ein ellenlanges FDA-Dokument, durch das man sich beissen muss. Und der Barcode der Produkte (EAN oder UPC) muss international freigeschaltet sein. Auf den ersten Blick macht das natürlich Sinn, denn der typische US-Amerikaner spricht Englisch. Nur – auf dem USA-Marktplatz von Amazon beispielsweise gehen auch Produkte in deutscher Sprache sehr gut: Nivea, Knorr, Jägermeister, Sanddorn, Bommerlunder etc. Das wäre eine gute Zielgruppe für deutsche Etiketten bei unseren Erzeugnissen. Zumal der „Minderheitenschutz“ in den USA spanische Etiketten und Produktbeschreibungen ausdrücklich fördert.

Für Produkte, die tierische oder pflanzliche Zutaten enthalten, muss ferner ein „Gesundheitszeugnis“ vorgelegt werden, welches den Anforderungen der FDA entspricht. Das entspricht in etwa der deutschen Anmeldung von Nahrungs- und Kosmetikprodukten, muss aber auf Englisch eingereicht und kostenpflichtig begutachtet werden.
Hat man diese Angaben (bezahlt), kann der Export in die USA beginnen. Sendung bei der FDA anmelden, Code-Nummer erhalten, Sendung gut sichtbar mit dem Code markieren, und – natürlich – eine englischsprachige Rechnung beilegen, aus dem der Warenwert und die Art der Produkte schnell zu erkennen ist. Am Besten den Code der 500-seitigen FDA Anleitung  nutzen, denn davon hängt die schnelle klassifizierung und der zu entrichtende Einfuhrzoll in die USA ab, der zusätzlich zur US-Umsatzsteuer zu zahlen ist. Wir Europäer sind da sehr verwöhnt, aber die USA kennt tatsächlich noch Strafzölle im klassischen Sinne. Alles, was in den USA selber auch hergestellt wird oder werden könnte, kann schon mal mit 30% Zoll belegt werden.
Spätestens an diesem Punkt sind unsere Expandierpläne in die USA endgültig gestorben. Der Zoll kassiert mehr als die Gewinnspanne gewesen wäre, wenn nicht noch so Extrakosten wie der ganze Zeitaufwand, Kosten für neue Etiketten, gewesen wären.

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Curcuma und seine möglichen heilsamen Wirkungen

Eine echte Bestellwelle bei Curcuma- und Bio-Curcuma-Kapseln hat uns in den letzten Tagen förmlich überrollt. Die Ursache ist ein Fernseh-Beitrag, den das bayerische Fernsehen am 25. 3. 2013 ausgestrahlt hat. Der Link zum Beitrag ist hier:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/gesundheit/themenuebersicht/ernaehrung/curcuma-curcurmin-curry-kurkuma100.html

Starke Aussagen zur Heilwirkung von Curcuma-Extrakten, speziell in der Kombination mit Piperin, welches die Bioverfügbarkeit von Curcumin deutlich erhöht.

Wir haben natürlich Curcuma-Kapseln und BIO-Curcuma-Kapseln im Angebot. Beide enthalten Curcumin plus Piperin.

Versand-Alternativen: Ebay, Amazon, Paypal…

Wir haben, nach wie vor ein kleines bis mittleres Problem: Die Laufzeiten unserer Lieferungen. Wir sind bei den meisten Produkten die günstigsten Anbieter, und wenn man die Versandkosten berücksichtigt, sogar bei allen. Wir liefern mit Sicherheit die frischeste Ware, da wir kein großes Lager unterhalten, sondern kontinuierlich Produkte aus der aktuellen Poduktion beziehen. Aber dennoch gibt es Unzufriedenheit, und zwar bei den Lieferzeiten. Für 1 Euro Versandkosten kommt eben fast nur die Deutsche-Post-Warensendung in Frage, und die dauert 3 – 4 Tage. Die Kundenerwartung ist aber: Heute bestellt – morgen da. Was das für Probleme aus Lieferandensicht bedeutet, habe ich schon im Januar beschrieben.
Was tun? Unser erster Versuch, eine schnellere, wenn auch teurere Lieferung anzubieten, war eine Ausweitung des Angebotes auf andere Anbieter. Bei Ebay bieten wir, zusätzlich zur Warensendung,  Versand-Alternativen an (was bei Amazon nicht, bzw. (s. u.) fast nicht möglich ist), aber die nutzt kaum jemand. Warum auch immer. Offensichtlich ist das Vertrauen unserer Kunden in Amazon bedeutend größer als in Ebay und Paypal. Das ist keine Spekulation, sondern das Ergebnis der aktuellen Besucher-Analyse unserer Shop-Seite. Wer durch Suchmaschinen wie Google oder Bing auf megavitalis oder sanddorn-cayenne-pfeffer-online.de landet, kann direkt dort kaufen und mit PayPal bezahlen. Per Link gelangt man jedoch auch direkt zu unseren Angeboten bei Ebay, (wo man auch per Überweisung zahlen kann), und alternative Transportdienste wählen kann, oder man kann den Links zu unserem Amazon-Shop folgen. Und genau Letzteres tut fast jeder. Komisch, denn die Preise sind, abgesehen von den Versandkosten für DPD und GLS bei Ebay, überall gleich.
Was mehr tun? Klare Kundenansage: Service bei Amazon verbessern. Wir werden daher jetzt Schritt für Schritt unser Angebot als „kostenlosen Versand durch Amazon“ anbieten. Das ist der offizielle Name, und beinhaltet in der Regel Lieferung durch DHL am nächsten DHL-Arbeitstag (also Dienstag bis Samstag).
Klar, dass dieser Versand natürlich nicht kostenlos ist, sondern für uns um einiges teurer als die Warensendung. Daher steigen die Preise für die Produkte, die wir da als „kostenlosen“ Versand anbieten, bei Amazon um durchschnittlich 1,50 € an. Die Shop- und Ebay-Preise bleiben selbstverständlich unverändert, ebenso allerdings auch der leidige Versand als Warensendung, und ich werde wohl etwas rumtricksen müssen, um den 1-€-Versand-pro-Sendung (als Alternative) auch für die Produkte hinzukriegen, die in Zukunft durch Amazon versendet werden.

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