Das war es denn wohl bald mit dem Handel mit Bio-Produkten …

denn wir werden die in Zukunft wahrscheinlich aus unserem Lieferprogramm rausnehmen müssen, oder die Preise kräftig erhöhen. Warum? Weil wir als reines Handelsunternehmen kein Bio-Zertifikat haben, welches der EU-Richtlinie für biologische Landwirtschaft entspricht. Und nach einer neuen, abmahnfähigen Auslegung der Bio- Richtlinien brauchen selbst Zwischenhändler eine Öko-Zertifizierung, um Bio-Produkte an Endkunden verkaufen zu dürfen.
Warum? Laut EU-Bio-Richtlinie muss gewährleistet sein, dass eine klare räumliche Trennung zwischen Bio-Produkten und konventionellen Produkten stattfindet und praktiziert wird. Diese klare Trennung wird im Rahmen einer (ziemlich kostenpflichtigen) Bio-Zertifizierung überprüft, und im Erfolgsfalle per Zertifikat nachgewiesen.
Falls diese Richtlinie so umgesetzt wird, bedeutet das für uns, dass eine klare Trennung bei Transport, Lagerung, Aufbewahrung und Versand zwischen „Bio“ und „konventionell“ betrieben werden muss. Im Extremfall: Bio-Produkte dürfen nicht mehr im selben Raum gelagert oder bereitgestellt werden wie die konventionellen, müssen in einem anderen raum verpackt werden, und müssen auch separat bezogen werden. Und im Bio-Raum muss sichtbar das Bio-Zertifikat an der Wand hängen. Zweimal fahren statt einmal – alles nur für die Umwelt- das ginge vielleicht noch, aber die vierstelligen Beträge, die zwei bis drei mal im Jahr für die Zertifizierung fällig sind, wirft unser Handel mit Bio-Produkten nicht ab.
Bei einem produzierenden Betrieb mag diese strikte Kontrolle das Risiko ausschliessen, dass Bio-Produkte konventionell kontaminiert werden (oder umgekehrt), aber bei einem reinen Handelsunternehmen wie bei uns, welches ausschliesslich original etikettierte und original verpackte Produkte einkauft und versendet? Soweit kann ich mich auf unsere Lieferanden verlassen. Und das EU-Bio-Siegel, welches unsere Produkte tragen, ist schliesslich was anderes als Kaufhaus-Öko-Bio a la Billig-Discounter.
Misstrauen gegenüber echtem und falschem Bio, und vorsätzlicher Vertauschung  ist angebracht und auch richtig –  ich war  vor noch gar nicht langer Zeit selber Zeuge. Am späten Nachmittag gab es in einem Großmarkt quasi keine Kartoffeln mehr, nur noch in 5 Kilo-Säcken. Dabei bietet dieses Unternehmen sonst eine vergleichsweise große Auswahl an. Ich fragte nach, wann es denn neue Kartoffeln gäbe. „Der Service der Gemüseabteilug kümmert sich sofort drum“. Ich ging weiter einkaufen und kam dann zur Gemüse-Abteilung zurück. Aber der Mtarbeiter war noch bei der Arbeit, die „verschiedenen“ Kartoffelsorten einzusortieren und ich durfte zusehen: 5-Kilo-Sack aufschneiden, die sauberen kleinen werden „Neue Kartoffeln“, die Normalen „Regionales Erzeugnis“, und die komisch aussehenden und angegammelten werden „Bio“. In dem Falle allerdings Kaufhaus-Bio der Eigenmarke, versteht sich. Und die im Werbetext vorkommenden Ausdrücke „ausgewählt“ und „Handverlesen“ stimmt wohl auch in gewisser Weise.

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Versand als Sparsendung der Deutschen Post – wieder was gelernt zur Warensendung

Die Post bietet einen schönen Service an: Briefmarken direkt im Internet kaufen, selber (auf einem Druckbogen nach Wahl; mit wirklich großer Auswahl) ausdrucken, und sogar teilweise selber gestalten. Bedarf kaufen – aktuell gestalten – per Giropay bezahlen. Wir nehmen natürlich die herbstliche Blume, die dem Megavitalis-Logo recht nahe kommt.
Die böse Überraschung kommt nach einer Woche. Innerhalb von drei Tagen (5 Werktage nach Versand) nach der Umstellung auf die neuen Briefmarken gibt es gleich sechs Nachfragen „Wo bleibt meine Bestellung?“. Mehr als im ganzen Halbjahr zuvor. Und völlig berechtigte Nachfragen – die Ware ist noch am Bestelltag in die Post gegangen – wo ist sie hin? Und noch etwas fällt auf: Alle fraglichen Sendungen waren mit den „neuen“ Internet-Marken der Post frankiert.

Briefmarken direkt im Internet kaufen

Briefmarken direkt im Internet kaufen

Es ist naheliegend, da einen Zusammenhang zu vermuten. Bis Ende September, also solange alle Sendungen noch mit normalen Briefmarken frankier waren,  kamen unsere Warensendungen fast immer innerhalb der angegebenen Mindest-Frist von 3 Werktagen nach Versand an, meist sogar schneller. Nach der Umstellung auf Internet-Marken nicht mehr.

Die Lösung wussten unsere Kollegen von Paketda.de (http://www.paketda.de/logistik-sparversand.php). Krass: Das liegt tatsächlich an den Internet-Marken. Hier die Zusammenfassung von deren Recherchen:
Um das Prinzip des Sparversand zu verstehen, muss man wissen, dass die Deutsche Post zwei unterschiedliche Prioritäten für die Sendungsbeförderung hat: Schnell und weniger schnell. Im schnellen Transportnetz werden Standardbriefe, Postkarten, etc. über Nacht transportiert. Alles, was zum Normalpreis frankiert wurde, wird von der Deutschen Post i.d.R. binnen 24 Stunden beim Empfänger zugestellt. Demgegenüber gibt es auch rabattierte d.h. günstigere Versandformen, wie z.B. Warensendungen. Solche Sendungen bearbeitet die Deutsche Post tagsüber, wenn im Postzentrum nicht soviel zu tun ist und belohnt  dies mit günstigerem Porto. Denn dadurch werden die Postzentren in der Nacht entlastet und tagsüber besser ausgelastet, was sich vor allem betriebswirtschaftlich rechnet. Für die Post jedenfalls.

Dazu muss die Post, bzw. die Rechner und Scanner, die die Post beim Eingang einlesen, natürlich erst mal erkennen und unterscheiden, was denn „schnelle Post“ ist und was nicht. Und genau da liegt das Problem mit den Internet-Marken: die Internetmarken enthalten einen Produktcode, der im Postzentrum eine automatische Trennung der Warensenbdung von Standardbriefen bewirkt. Wenn man z. B. einen regulären Großbrief für € 1,45 mit einer Internetmarke für € 1,65 frankiert (grade nichts anderes zur Hand), ist dieser definitiv nicht am Folgetag beim Empfänger, weil ihn die Sortieranlagen als Warensendung identifizieren. Mit klassischen Klebemarken auf der Warensendung scheint die Trennung nicht richtig zu funktionieren – und das ist auch gut so.

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Der Herbst kommt..

ab Donnerstag soll es soweit sein. Es wird Zeit, die Haut auf stürmische Winde und Regen, und auch auf die Heizungsperiode vorzubereiten. Wer Anderen jetzt etwas Gutes tun möchte, verschenkt Hautpflege. Unsere Produkte pflegen nicht nur, sie machen auch im Präsentkorb eine gute Figur:

Das bewährte Massageöl Siam, Jojoba- oder Mandelöl und ein Lippenpflege-Stift mit Sanddorn – der Herbst kann kommen.

Mit ein paar herbstlichen Acessoires dekoriert, im traditionellen „Kartoffelkorb“ angeordnet…

und hübsch verpackt – fertig ist das perfekte Geschenk.

 

Was ist eigentlich Hydroxypropylmethylcellulose?

Spätestens seitdem in den letzten Wochen die perfluorierte Tenside für negative Schlagzeilen sorgten, ist das allgemeine Misstrauen gegenüber Substanzen mit „chemischen Namen“ wieder gestiegen. Mal wieder.  Hydroxypropylmethylcellulose klang schon immer irgendwie unheimlich, genau wie viele andere chemische Bezeichnungen,  weshalb die EU in den 70 gern des letzten Jahrtausends die „E-Klasse“ für Zusatzstoffe eingeführt hat. Damals, 1974, klang E464 einfach schick und viel besser als die fast 40 Buchstaben lange chemische Bezeichnung der Kapselhülle mit viel X und Y.  Und E300 klang damals  auch viel harmloser als „Ascorbinsäure“, welche beispielsweise der Cola als Konservierungsmittel zugesetzt wurde. Der Stern der E-Klasse begann zu sinken, als sich einige der zugelassenen Mittel (meist Farbstoffe) als gesundheitsschädlich herausstellten. Eine E-Nummer wurde mit den Jahren zu einer Art Makel des Produktes, verschärft durch die Debatten um E605 (Parathion). Paradoxerweise ist das der Handelsname eines sehr wirksamen Insektizides und Akarizides. E605 trug diese Bezeichnung schon lange, bevor es die EU-Liste für Lebensmittelzusatzstoffe gab, und hat mit der Liste der zugelassenen Zusatzstoffe überhaupt nichts zu tun.
Coka-Cola war fein raus – der erlaubte Trivialname für E300 ist Vitamin C. Der Beipack-Text lautet also nicht mehr: „Enthält Konservierungsmittel E300“, sondern „Angereichert mit wertvollem Vitamin C“. Von wegen Nomen est omen – An der Rezeptur hat sich dadurch rein gar nichts geändert. Und rechtlich ist es einwandfrei.

Kurkuma Pulver und Kapseln aus Hydroxypropylmethylcellulose

Was ist also mit E464, bzw. Hydroxypropylmethylcellulose?  Der Fall liegt ganz ähnlich wie E300 bzw. Vitamin C. Nur dass es (noch) keinen wohlklingenden Trivialnamen gibt. Bei Hydroxypropylmethylcellulose handelt sich um nichts anderes als um pflanzliche Fasern, ganz ähnlich denen, die als „Papier“ bezeichnet und benutzt werden. Papier besteht aus Cellulose, aber wenn Cellulose in einem Lebensmittel enthalten ist, steht da natürlich nicht: „Enthält Papier“, sondern „mit pflanzlichen Ballaststoffen“.  Und dabei ist es egal, ob die Ballaststoffe von Natur aus in dem Produkt enthalten sind (Weizenkleie etwa), oder tatsächlich als Papierschnipsel nachträglich zugegeben werden (das „Fruchtfleisch“ in Fruchtsäften beispielsweise, welches sich so herrlich leicht wieder aufschütteln lässt).
Aus biologischer Hinsicht ist Cellulose ein feines Produkt, aber aus technischer Hinsicht (als Kapselhülle) hat Cellulose zwei große Nachteile, und das ist einmal die Bearbeitbarkeit, und andererseits die Eigenschaft, sich rechtzeitig aufzulösen. Es bedarf nur zwei kleinen chemischen Veränderungen am Makromolekül (am Glukoserest der Momomere und bei der Quervernetzung der Cellulose-Fasern, um es chemisch korrekt auszudrücken), und die gewünschten technischen Eigenschaften werden erzielt. Chemisch bleibt es dennoch Cellulose, Papier, ein Ballaststoff, der vom menschlichen Körper nicht metabolisiert wird. Aber jetzt ist es formbar, und hat noch eine besondere Eigenschaft gewonnen:  Bei Kontakt mit Wasser (Speichel im Mund oder Magensäfte) weicht er auf und wird schneller porös als reine Cellulose. Das macht „E464“ als Material für Nahrungsergänzungskapseln so wertvoll, den natürliche Cellulose kann das nicht so schnell. Die eingekapselten Nahrungsergänzungsstoffe in reinen Cellulosekapseln würden unserem Körper nicht in ausreicheder Menge zur Verfügung stehen, sondern, immer noch verkapselt, wieder ausgeschieden.
So können beispielsweise Menschen, die Schärfe nicht mögen oder vertragen, trotzdem Cayenne-Pfeffer einnehmen: In der Hydroxypropylmethylcellulose-Kapsel, die sich erst im Magen auflöst, wo die Schärfe nicht mehr an die Geschmackssensoren im Mundraum gelangt. So kann das enthaltene Capsacain im Magen und Darm seine Wirkungen entfalten, ohne einem bei der Einnahme „den Kessel durchzubrennen“.

Wer kann mich unabhängig beraten, was meine Haut oder mein Körper brauchen?

.. im Zweifelsfalle Ihr Arzt oder Heilpraktiker. Und wenn Sie einen Heilpraktiker suchen: Alle Heilpraktiker in Ihrer Nähe gibt es bei city-map Steinfurt in der aktuellen Übersicht, mit Adresse, Telefon und – soweit vorhanden – auch einem direkten Link zur Homepage. Anhand der jeweiligen Homepage können Sie dann selber entscheiden, ob der Heilpraktiker bei Ihnen in der Nähe der Richtige für Sie ist.

Hier geht es zu city-map:  alle bis jetzt registrierten Einträge der Branche Heilpraktiker aus dem Kreis Steinfurt.

Der Darmkurier ist BIO!

… und offiziell anerkannt von der EU-Öko-Kontrollstelle.  Nur – was genau ist denn an dem Darmkurier eigentlich BIO? Bei Sanddornöl, Aloesaft oder Nachtkerzenöl ist das klar, denn diese Produkte bestehen nur aus einer einzigen Zutat, und wenn die aus kontrolliert biologischem Anbau stammt, handelt es sich um ein Bio-Produkt. Aber Bakterien aus Bodenhaltung? Besser nicht!
Die Stars unter den Zutaten des Darm-Kuriers sind natürlich die probiotischen Darmbakterien, die zum Aufbau und Erhalt einer gesunden Darmflora unabdingbar sind: Lactobacillus acidophilus, Enterococcus faecium, Lactobacillus salivarius, Lactococcus lactis, Lactobacillus casei und Bifidobacterium lactis. Diese lebenden Darmbakterien aus Fermenterkulturen sind allerdings die einzigen Zutaten, die keine Bio-Produkte im Sinne der EU-Kontrollstellen sind. Aus Qualitäts- und Reinheitsgründen ist es auch für die Konsumenten besser, bei diesen sensiblen Zutaten auf bewährte Pharma-Reinheit zu setzen.
Für eine dauerhafte Ansiedlung dieser Darmbakterien reicht eine regelmäßige Zufuhr der Bakterien alleine allerdings nicht aus. Die Bakterien sind sensibel und brauchen ein passendes Substrat, um sich im Darm heimisch zu fühlen. Und das sind pflanzliche Ballaststoffe.  Wer es schafft, trotz Stress und Fehlernährung ausreichend frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, kann durch das Probiotikum (Probio 8 Plus-Kapseln), in dem nur die Bakterienkulturen enthalten sind, bereits gute Erfolge erzielen.

BIO-Darmkurier

Was ist BIO an diesem Produkt?

Im Darmkurier-Pulver ist das passende Substrat für unsere Darmbakterien gleich mit enthalten, und das stammt zu 100 % aus kontrolliert biologischem Anbau: Topinambur in Form des löslichen Saftkonzentrates liefert neben Kalium einen hohen Gehalt an Fructo-Oligosacchariden (Ballaststoffe), die zur Ansiedlung der Darmbakterien dienen. Ausgewählte Kräuter (Flohsamenschalen, Fenchelsamenpulver, Schwarzkümmelschrot und gemahlene Curcumawurzel) unterstützen die dauerhafte Ansiedlung der Darmbakterien, und sorgen für gute Darmverträglichkeit. Und damit der Darmkurier keine bittere Pille, sondern auch ein Genuß wird: Reiner Kakao und Vanille verleiht dem Pulver eine feine Geschmacksnote. All diese rein pflanzlichen Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.
Da der Gewichts- und Volumenanteil der Bakterienkulturen  unter 5 % liegt, erhält dieses Produkt das EU-BIO-Siegel.

Wann der „postman“ dreimal klingelt?

Rchtig, der postman, zu Deutsch: Briefträger. Wir versenden, was eben geht, als Warensendung der deutschen Post. Der Briefträger bringt Ihre Bestellung, und nicht der Paketdienst oder der Paketfahrer. Die Warensendungen, die Ihnen der Briefträger bringt,  sind nicht immer schnell, aber günstig und zuverlässig. Sie zahlen bei uns deshalb nur 1,00 € für Versand und Verpackung. Und nehmen damit auch in Kauf, dass die Lieferzeit per Briefträger typischerweise 2 – 4 Tage beträgt.

Nicht immer schnell, aber günstig und zuverlässig. Was bedeutet das in Zahlen?
Im letzten Jahr lag der Prozentsatz von Bestellungen, bei denen es berechtigte Nachfragen und Reklamationen zu den Warensendungen der deutschen Post gab, bei 0,8 % aller Lieferungen.
Zuerst mal: Was bedeutet bei uns „berechtigte Nachfrage oder Reklamation“? Eine Warensendung kann schon mal eine Woche (also 5 Werktage = 7 Lebenstage) unterwegs sein. Meist geht es schneller, wenn auch selten schon am nächsten oder übernächsten Tag. Der Grund ist angeblich (sagt der freundliche Postler von nebenan, der unsere Warensendungen immer stempelt und abschickt ), dass die Post Warensendungen erst dann abarbeitet, wenn die regulären Briefe durch sind.  Und wenn das heute nicht mehr geht wegen zu vieler Briefe, dann eben morgen. Die Post-Mitarbeiter haben noch eine geregelte Arbeitszeit, das respektiere ich ohne jeglichen Zynismus. Warum soll das bei denen anders sein als bei z. b. beim Edeka um die Ecke, beim Finanzamt, im Kinderhort  oder bei meinem Frisör oder meiner Autowerkstatt?
Unsere bislang einzige Negativbewertung beim Amazon-Shop, von einem Herrn Sturm (!) war auch wegen „zu langsame lieferung „. Dabei war das eine ganz typische Bestellung und Sendung: Bestelldatum: 19. 4. nach 18 Uhr; versendet daher am 20. 4. (Freitag), ausgeliefert Dienstag, 24. 4. Herr Sturm hat bei der Bestellung zwar akzeptiert, dass es bis zum Freitag, dem 27.  dauern kann, bis die Ware als Warensendung bei ihm eintrifft, trotzdem bestand er auf einer negativen Bewertung.  Zu der „heute bestellt – kostenlose Lieferung – morgen da“- Mentalität sage ich in einem der nächsten Beiträge noch was. Hier schon mal ein Link zum Thema, als kleine Einstimmung, auf wessen Kosten das geht.

Also 0,8 % berechtigte Reklamationen bei den Warensendungen – ist das viel? Zum Vergleich:  Berechtigte Reklamationen bei anderen Paket-Versendern. DHL-Päckchen bringen es auf stolze 4%, meist wegen Bruch, und als wir noch viel mit DPD oder GLS versendeten, lag der Anteil über 10 %, typischerweise wegen Bruch und wegen Paket weg. Letzteres nicht, weil die Zusteller das Paket klauen, sondern weil die es wegen ihrer  Quote irgendwo abgeben müssen, und oft nicht ganz exakt mit den Angaben sind, wo genau sie es denn abgegeben haben. Bis auf Eines konnten alle Pakete letztendlich von den Empfängern durch intensive Befragungen aller möglichen Nachbarn aufgespürt werden. Dieser Paketversand kann schnell, und trotzdem zeitaufwändig sein.

Und was den Bruch angeht: Den hatten wir mit unseren Warensendungen nur ein einziges Mal, und da muss der Briefträger am Haus des Kunden versucht haben, die Sendung irgendwie und mit Gewalt in den Hausbriefkasten zu stopfen. Erfolglos, denn das Paket wurde in beklagenswertem Zustand vor dem Haus aufgefunden, das Massageöl befand sich teilweise noch an der Hauswand. Gottseidank ein Einzelfall.

Was nicht in den Briefkasten passt, wird passend gemacht. Gottseidank ein Einzelfall.

Was nicht in den Briefkasten passt, wird passend gemacht. Gottseidank ein Einzelfall (Kundenbild).

Das objektive Kriterium, ob etwas „gut“ verpackt ist, ist immer der Falltest. Den fordern alle Post- und Paketdienste, um sicherzustellen, dass unser gutes Massageöl beispielsweise nicht schon beim Sortieren der Pakete im Depot ausläuft: Eine versandfertig verpackte Sendung nehmen, und aus 1 Meter Höhe erst einmal flach, dann einmal hochkant und schließlich einmal auf die Ecke fallen lassen. Es muss sich in jeder Runde um dasselbe Paket (bzw. dieselbe Warensendung) handeln, und es muss jedes Mal auf einen Betonboden fallen, und nicht etwa auf eine Polsterunterlage oder Matratze beispielsweise. Unsere Verpackungen stehen das allesamt problemlos durch.

Es bleibt eine letzte Frage: In welchen Gegenden treten diese Probleme besonders  oft auf? Oder anders gefragt – da die Warensendungen ja immer hinten an stehen müssen, welche Post-Depots sind so stark ausgelastet, dass Warensendungen regelmäßig länger als normal brauchen? Antwort: Es gibt drei Gegenden, aus denen regelmäßig (berechtigte) Nachfragen kommen.
Platz 3: abgelegene Regionen in Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg (Schwaben). Vielleicht kommt die Post da sowieso nur ein- oder zweimal pro Woche. Kein Scherz, sondern Betriebswirtschaft.
Platz 2: die enge Nachbarschaft hier im Umkreis von Osnabrück. Eine Warensendung von Osnabrück nach Mettingen brauchte beispielsweise 7 Werktage (Durchschnitt: 5 Werktage im 50-km-Umkreis). Die Entfernung nach Mettingen beträgt aber nur 26 km, das entspricht einer durchschnittlichen Liefergeschwindigkeit von ca. 20 cm pro Stunde . Echte Schneckenpost, wobei  eine schnelle Schnecke (Rennschnecke „Zoomer“ beispielsweise) 20 cm in weniger als 3 Minuten schafft. Trotzdem schwer verständlich, das. Das zuständige Depot in Greven ist neu und ziemlich groß, und sollte entsprechend leistungsfähig sein.
Und mit Abstand auf Platz 1: Berlin und Umland. 80 % alle ernsthaften Probleme (d. h. Lieferzeiten von deutlich mehr als einer Woche) mit unseren Warensendungen traten in Berlin oder im Umkreis von Berlin auf. Es sieht so aus, als wenn die Post da ein Depot betreibt, in dem die Kapazitäten sehr, sehr eng geplant sind.

Versandkosten International – Vereinigtes Europa, wo bleibst du?

Zu den Dingen, die ich so schnell nicht verstehen werde, gehört, warum der Paket- und Päckchenversand ins europäische Ausland so teuer ist. Zollformalitäten können es innerhalb der EU nicht sein. Deutschland ist  keine Insel, die nur per Fähre oder Flieger erreichbar ist, und die Entfernungen können es auch nicht sein. Amsterdam ist uns näher als Hannover, aber leider nur geografisch. Telefon, Überweisungen und Brief- und Paketversand zeigen die alten Grenzen immer noch klar auf. Als Positiv-Beispiel fällt mir, neben der freien Fahrt nach Amsterdam, nur Paypal ein. Weltweit schnell bezahlen, ohne Probleme und Mehrkosten.

Europaweiter Versand für "n Appel und n Ei"?

Europaweiter Versand für „n Appel und n Ei“?

Da es in letzter Zeit verstärkt Anfragen aus unseren Nachbarländern gegeben hat, bieten wir im Shop ab sofort den Versand in das europäische Ausland an. Leider hat der seinen Preis, denn eine Entsprechung zur Warensendung gibt es international nicht. Wenn wir dieselben Vergünstigungen einrechnen, die deutsche Kunden bei der Warensendung haben, bleibt ein Betrag von 8 € für den internationalen Versand, der grade mal so zur Kostendeckung reicht.
Also: ab sofort für alle Produkte, die über den nGS-Online-Shop und megavitalis, und bei Amazon bestellt werden: Europaweiter Versand für 8,00 €. Pro Sendung.

Unverschämt teuer? Leute, dann guckt euch mal bitte die Versandkosten an, die DPD, GLS (viel Spass mit der Homepage!) , UPS und DHL für internationale Sendungen verlangen. Das ist unverschämt.

Versand-Alternativen: Ebay, Amazon, Paypal…

Wir haben, nach wie vor ein kleines bis mittleres Problem: Die Laufzeiten unserer Lieferungen. Wir sind bei den meisten Produkten die günstigsten Anbieter, und wenn man die Versandkosten berücksichtigt, sogar bei allen. Wir liefern mit Sicherheit die frischeste Ware, da wir kein großes Lager unterhalten, sondern kontinuierlich Produkte aus der aktuellen Poduktion beziehen. Aber dennoch gibt es Unzufriedenheit, und zwar bei den Lieferzeiten. Für 1 Euro Versandkosten kommt eben fast nur die Deutsche-Post-Warensendung in Frage, und die dauert 3 – 4 Tage. Die Kundenerwartung ist aber: Heute bestellt – morgen da. Was das für Probleme aus Lieferandensicht bedeutet, habe ich schon im Januar beschrieben.
Was tun? Unser erster Versuch, eine schnellere, wenn auch teurere Lieferung anzubieten, war eine Ausweitung des Angebotes auf andere Anbieter. Bei Ebay bieten wir, zusätzlich zur Warensendung,  Versand-Alternativen an (was bei Amazon nicht, bzw. (s. u.) fast nicht möglich ist), aber die nutzt kaum jemand. Warum auch immer. Offensichtlich ist das Vertrauen unserer Kunden in Amazon bedeutend größer als in Ebay und Paypal. Das ist keine Spekulation, sondern das Ergebnis der aktuellen Besucher-Analyse unserer Shop-Seite. Wer durch Suchmaschinen wie Google oder Bing auf megavitalis oder sanddorn-cayenne-pfeffer-online.de landet, kann direkt dort kaufen und mit PayPal bezahlen. Per Link gelangt man jedoch auch direkt zu unseren Angeboten bei Ebay, (wo man auch per Überweisung zahlen kann), und alternative Transportdienste wählen kann, oder man kann den Links zu unserem Amazon-Shop folgen. Und genau Letzteres tut fast jeder. Komisch, denn die Preise sind, abgesehen von den Versandkosten für DPD und GLS bei Ebay, überall gleich.
Was mehr tun? Klare Kundenansage: Service bei Amazon verbessern. Wir werden daher jetzt Schritt für Schritt unser Angebot als „kostenlosen Versand durch Amazon“ anbieten. Das ist der offizielle Name, und beinhaltet in der Regel Lieferung durch DHL am nächsten DHL-Arbeitstag (also Dienstag bis Samstag).
Klar, dass dieser Versand natürlich nicht kostenlos ist, sondern für uns um einiges teurer als die Warensendung. Daher steigen die Preise für die Produkte, die wir da als „kostenlosen“ Versand anbieten, bei Amazon um durchschnittlich 1,50 € an. Die Shop- und Ebay-Preise bleiben selbstverständlich unverändert, ebenso allerdings auch der leidige Versand als Warensendung, und ich werde wohl etwas rumtricksen müssen, um den 1-€-Versand-pro-Sendung (als Alternative) auch für die Produkte hinzukriegen, die in Zukunft durch Amazon versendet werden.

Schärfe schützt das Herz- Bericht bei Focus online

Der Focus berichtet in seiner Online-Ausgabe über eine neue Studie, der zufolge Capsaicin positive Auswirkungen auf das Herz hat. Frühere Untersuchungen konnten bereits zeigen, dass Menschen, die oft mit Chili würzen, einen niedrigen Blutdruck haben und ein geringeres Risiko für Blutgerinnsel aufweisen. Wissenschaftler in Hong Kong untersuchten jetzt, ob sich auch die negativen Folgen cholesterinreicher Ernährung durch den Wirkstoff des Cayenne-Pfeffers (Capsaicin) ausgleichen lassen. Ergebnis: Capsaicin senkt die Werte für gefährliches LDL-Cholesterin deutlich ab, und verringerte die Ablagerungen (Plaques) in den Blutgefäßen. Der Scharfmacher aus dem Chili schützt unser Herz bei Fehlernährung damit zweifach.

Wenn Sie das nächste mal Heisshunger auf Fast Food haben, oder auf Geschäftsreise nichts richtiges zu essen bekommen, nehmen Sie einfach Capsaicin mit. Die passenden Produkte gibt es in unserem Shop:

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